Der Teppich im Wintergarten: komfortabel und stilvoll

Der Teppich im Wintergarten: komfortabel und stilvoll

Einen Wintergarten möchten viele Menschen als zweites, lichtdurchflutetes Wohnzimmer nicht mehr missen: Hier kann man vom Arbeitsalltag entspannen, die Gedanken beim Blick nach draußen schweifen lassen – eben einfach mal abschalten. Damit die Wohlfühloase so richtig komfortabel wird, ist die passende Einrichtung wichtig. Dazu zählt auch ein Bodenbelag mit Komfortfaktor. Immer mehr Hausbesitzer setzen dafür auf einen Teppich im Wintergarten, speziell in beheizten Wintergärten.

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Warum sich ein Teppich als Bodenbelag für den Wintergarten eignet

Der klassische Belag eines Wintergartens besteht aus Steinboden, Terrassenplatten oder Terrassendielen. Auch Marmor gehört zu den Favoriten, ebenso wie moderne Wohnfliesen beziehungsweise Feinsteinzeug. All diesen Belägen gemein ist jedoch, dass sie eine harte Oberfläche haben und bei Berührung meist kühl bis kalt sind. Mit Teppich lässt sich deshalb nicht nur für mehr Behaglichkeit sorgen: Richtig eingesetzt, stellt der weiche, anschmiegsame Belag auch einen eleganten Kontrast zu Stein, Fliesen oder Holz auf dem Boden dar.

Doch nicht nur aus Stilgründen ist ein Teppich im Wintergarten eine Überlegung wert: Viele Besitzer eines Glashauses setzen diesen Belag auch aus energietechnischen Überlegungen ein. Denn oft werden Wintergärten nachträglich ans Haus angebaut und verfügen nur über eine geringe Isolierschicht nach unten. Ein Teppichboden kann in solch einem Fall helfen, wertvolle Wärmeenergie im Inneren zu halten. Besonders in den kalten Monaten macht er den Wintergarten dadurch viel attraktiver, weil unangenehm kalter Fußboden der Vergangenheit angehört.

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Materialien für Teppiche im Wintergarten

Die wichtigste Frage bei der Auswahl eines Teppichs, ob für Wintergarten, Schlaf- oder Wohnzimmer, lautet: Soll es Natur- oder Kunstfaser sein? Bei vielen Modellen kommt heute eine Mischung beider Materialformen zum Einsatz, um die Vorteile beider Faser-Arten auszunutzen. Denn Naturfasern, die beispielsweise aus Kokos, Bast oder Wolle bestehen, sorgen für ein naturnahes Gefühl beim Nutzer. Kunstfasern hingegen sorgen für pflegeleichte, strapazierfähige Teppiche.

Was es beim Kauf des Teppichbelags zu beachten gibt

Ein Wintergarten unterscheidet sich in seinen Eigenschaften etwas vom Rest des Hauses. So gelangt durch die großflächigen, umlaufenden Glasscheiben zu nahezu jeder Tageszeit Sonnenlicht in den Raum. Denn schließlich geht es beim Bau eines Wintergartens ja gerade darum, eine Oase aus Licht und Leichtigkeit zu schaffen. Außerdem nutzen viele Besitzer ihre Wintergärten für die Präsentation üppiger Pflanzenpracht. Das sorgt dafür, dass in einem Wintergarten oft eine etwas höhere Luftfeuchtigkeit herrscht als in anderen Räumen.

Diese Besonderheiten sollten bei der Auswahl des textilen Belags für den Wintergarten beachtet werden. Es gilt also, einen Teppich im Glashaus einzusetzen, der sehr robust in Sachen Sonneneinstrahlung ist, also nicht zum Ausbleichen neigt. Aus diesem Grund kommen bevorzugt Teppiche in hellen Farbtönen und mit nur geringen Musterungen im Wintergarten zum Einsatz. Ebenfalls wichtig ist, dass der Teppich nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen sollte. Als Hausbesitzer sollte man deshalb kurzfasrigen Teppicharten den Vorrang vor Modellen mit langen Fasern geben.

Nicht zuletzt ist es natürlich wichtig, dass der Teppich im Wintergarten zum Rest der Einrichtung passt. Häufig kommen in den modernen Glashäusern elegante, komfortable Lounge-Möbel zum Einsatz. Diese lassen sich beispielsweise geschmackvoll um einen quadratischen Teppich unter dem Lounge-Tisch ergänzen – oder um einen stilvollen Läufer vor dem Lounge-Sofa.

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Reinigungstipps für Teppichböden im Wintergarten

Ein Teppich im Wintergarten wird auf dieselbe Weise gepflegt, wie jeder andere Teppichboden im Haus: Regelmäßiges Absaugen entfernt groben Schmutz und Staub, während Verfärbungen und Flecken mit speziellem Teppichreiniger behandelt werden. Bei frischen Flecken empfiehlt es sich übrigens, sie mit vorsichtigem Tupfen zu entfernen – keinesfalls jedoch mit reibenden Bewegungen.