Heizkosten sparen mit Teppichen

Heizkosten sparen mit Teppichen – so gelingt’s

Zu hohe Heizkosten können schnell zu einem finanziellen Loch führen. Zwar sind die Ölpreise derzeit angenehm gering, dennoch versuchen viele Hausbesitzer, den Energieverbrauch für die Heizung zu senken. Dies kann sowohl durch neuartige Heizsysteme gelingen, als auch durch den Einsatz von besonderen Baumaterialien. Spezielle Dämmungen in den Wänden oder dreifach verglaste Fensterscheiben, derartige Maßnahmen können die Heizkosten senken. Jedoch sind solche Eingriffe sehr teuer. Abhilfe kann hier der Einsatz von Teppichen schaffen. Dieser unscheinbare Bodenbelag sorgt tatsächlich dafür, dass sich die Heizkosten verringern. Warum dies gelingt, sowie weitere praktische Infos werden in diesem Beitrag erhalten.

energie-guru-heizkosten-heizung-raumtemperatur-sparen-teppich-teppichbelag-teppichboden-teppiche-teppichguru-waerme-2

Teppiche als Sparmaßnahme – darum funktioniert es

Heizkosten sparen mit Teppichen ist immer wieder im Gespräch. Die Besonderheit ist dabei jedoch nicht etwa ein Ansteigen der Raumtemperatur durch den weichen Bodenbelag. Stattdessen sorgt ein Teppich für ein besonders warmes Empfinden.
Ein Teppich besteht stets aus weichen Materialien wie Baumwolle, Filz oder auch Fleece. Derartige Stoffe haben die Eigenschaft, Luft zwischen den feinen Fasern zu speichern. Dies sorgt nicht nur für ein weiches und angenehmes Gehgefühl, auch wird hiermit eine wärmende Eigenschaft erzielt. Dies ist vergleichbar mit dem Tragen einer Winterjacke mit Daunenfüllung, auch hier sorgt die eingeschlossene Luft für eine wohlige Wärme. Der Unterschied bei einem Teppich ist einzig die Berührungsstelle zum menschlichen Körper. Der Bodenbelag wird mit den Füßen betreten, wodurch sich der gesamte Körper auf die gefühlte Temperatur einstellt. So wird ein Teppichboden rund zwei Grad wärmer von den Füßen wahrgenommen als Fließen-, Holz- und Steinbeläge.

energie-guru-heizkosten-heizung-raumtemperatur-sparen-teppich-teppichbelag-teppichboden-teppiche-teppichguru-waerme-3

Heizkosten sparen mit Teppichen – wie können durch eine veränderte Wahrnehmung Kosten gespart werden?

Wer auf einen Teppich als Bodenbelag setzt, der kann hiermit sowohl in der kalten Jahreszeit als auch in der Übergangszeit an Heizkosten sparen. Dies geschieht, weil durch die wärmere Wahrnehmung auch die Gesamttemperatur des Raumes geringer reguliert wird.
So wurde durch verschiedene Studien belegt, dass durch die Verringerung der Temperatur um zwei Grad eine Heizkosteneinsparung von enormen 12 Prozent erreicht wird. Dass sich dies enorm auf die Jahreskosten für Heizöl auswirkt, liegt auf der Hand. Doch nicht nur in der kalten Winterzeit, auch im Herbst und im Frühling können somit Ausgaben eingespart werden. So wird durch die wärmere Wahrnehmung die Heizung erst sehr viel später eingeschaltet. Auch dies führt dazu, dass der Nutzer Heizkosten mit Teppichen einsparen kann.
Zuletzt gilt es auch noch die Wärmeabgabe der Teppiche in Verbindung mit einer Fußbodenheizung zu nennen. Noch vor einigen Jahrzehnten wurde vermutet, dass eine im Boden integrierte Heizung nur dann gut funktioniert, wenn kein Teppichbelag aufgelegt wird. Diese Einschätzung ist jedoch überholt, ein Teppichboden sorgt sogar für eine noch bessere Wärmeabgabe als ein Holz- oder Fliesenboden. So wird in den feinen Lufteinschlüssen des weichen Bodens die Wärme ideal gespeichert, sie wird kontinuierlich und über eine lange Zeit an die Raumluft abgegeben. Somit ist das Heizkosten sparen mit Teppichen besonders sinnvoll, wenn eine Fußbodenheizung verwendet wird.

Heizkosten sparen mit Teppichen – Fazit

Ein Teppich sorgt nicht nur für ein weiches Raumgefühl und eine ansprechende Optik, auch können die Heizkosten gelungen minimiert werden. Dies ist möglich, da hiermit die Wahrnehmung wärmer ausfällt und somit geringere Raumtemperaturen notwendig sind.